Herzlich Willkommen bei „Wohn Dahoam“
Bei der Initiative geht es darum, neue Zugänge zu leistbarem Wohnen zu finden.
Zum Beispiel über „Housing“ und unterstütztes Housing: Letzteres bedeutet, dass junge Leute günstig eine Wohnung bei älteren Menschen mieten und im Gegenzug Betreuungsaufgaben erledigen.
Auch betreutes Wohnen soll forciert werden und durch Werkgemeinschaften soll es möglich werden, Eigentum zu erschwinglichen Preisen zu schaffen.
Housing
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Betreutes Wohnen
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Werks-Gemeinschaft
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Mietwohnungen
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In Zeiten, in denen gefühlt eine Krise die andere ablöst, stehen wir auch in Zukunft vor neuen Herausforderungen, die jede Generation der Menschen im Bezirk, Tirol und ganz Österreich treffen können.
Gerade im Bezirk Kitzbühel erleben wir ein sogenanntes Paradebeispiel, wie das „ewige Lippenbekenntnis“ der Landespolitik „leistbares Wohnen“ durch exorbitante Immobilienpreise und astronomische Mietpreise mit Füßen getreten wird.
Auch in puncto Leerstände von Einfamilienhäusern, wie es in St. Johann i.T. mit ca. 23% der Fall ist, stehen wir vor einem weiteren Problem, dass verfügbarer Wohnraum/Immobilien nicht genutzt werden, sondern durch neue Bauprojekte weiterhin Freiflächen versiegelt werden.
Des Weiteren erleben wir einen demografischen Wandel und eine weitere Herausforderung für die ältere Bevölkerung. Hierbei spielen die Gestaltung des Lebensabends, die Zukunftsvorsorge und Unterstützungsbedarf eine große Rolle, die gemeinsame Lösungen erfordern.
Doch was kann man tun, um diesen Problemen adäquat entgegenzuwirken, die Bedürfnissen der Bürger: innen zu berücksichtigen, dabei einen Benefit für Jung und Alt zu erwirken und ressourcenschonend und nachhaltig zu arbeiten?
Durch die gemeinnützige Stiftung „Wohn Dahoam“, nach Tiroler Stiftungs-Fondgesetz sollen Immobilien oder Sachwerte langfristig abgesichert und für nachhaltig leistbares Wohnen zur Verfügung gestellt werden, welche in weiter Folge zur Nutzung durch eine Ausgelagerte gemeinnützige GesmbH im operativen Geschäft für verschiedene soziale Zwecke genutzt werden können.
Dadurch können der ewigen Spekulation und Verteuerung rund um das Wohnen eine endgültige rechtlich haltbare Absage erteilt werden. Zusätzlich kann durch die Nutzung bestehender oder in der Stiftung verankerter Immobilien ressourcenschonend und nachhaltig Wohnraum für alle Bürger: innen geschaffen werden.
Die Einbringung aller Werte in die Stiftung hat eine endgültige Entnahme aus dem normalen Wohnungsmarkt zur Folge und somit wird und bleibt die Stiftung der einzige Eigentümer, mit dem Anspruch zur Weitergabe an bedürftige Nutzer: innen bleiben!
Gemeinnützige Stiftung „Wohn Dahoam“
Bei allen diesen neuen Formen der Schaffung von leistbarem Wohnraum spielt die gemeinnützige Stiftung eine Schlüsselrolle: Sie kauft Objekte und Grundstücke, nimmt sie also vom Markt und wirkt damit der Spekulation und dem Preistreiben entgegen.
„Wir wollen, dass man endlich wegkommt von Renditen und Gewinnmaximierung am Wohnungsmarkt, denn Wohnen ist ein Menschenrecht“, sagt Peter Wallner mit Nachdruck. Sein Engagement für das Projekt ist ehrenamtlich und vollkommen unparteiisch, es hängt nicht mit seiner Tätigkeit als Vize-Bürgermeister zusammen.
Damit die Stiftung, die zurzeit noch in Gründung ist, ihre Arbeit aufnehmen kann, braucht sie Kapital – sie braucht große Geldgeber. „Wir suchen Mäzene“, formuliert es Gunnar Fussenegger. Man sucht also Leute aus der Gesellschaft, denen es wichtig ist, einen Beitrag dafür zu leisten, dass das Wohnen wieder leistbar wird. Menschen, die viel Geld haben und bereit sind, die Initiative zu unterstützen. Menschen, die ein Haus oder Grundstück besitzen und es gegen einen fairen Preis der Stiftung überlassen. Wir suchen Leute mit einer sozialen Ader, denen es nicht um Geldvermehrung geht. „Die gibt es bei uns“, meint Gunnar Fussenegger überzeugt.
Gelingt es, das notwendige Startkapital aufzubringen, werde sich die Stiftung in der Folge selbst tragen. „Mit unseren Ideen ist nichts zu verdienen, es wird niemand reich. Aber es gibt viele Gewinner“, so Peter Wallner.
